FDP Geldern fordert mehr Sicherheit an neuer Fahrradkreuzung in Veert

Die FDP-Ratsfraktion Geldern hat eine Anfrage zur Verkehrssituation und Beleuchtung im Kreuzungsbereich Grunewaldstraße/Brigittenstraße im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet „Lüßfeld“ eingereicht. Im Mittelpunkt stehen die neue Fahrradstraße mit roter Markierung, die veränderte Vorfahrtsregelung sowie die nach Ansicht der Freien Demokraten unzureichende Ausleuchtung der Kreuzung.​​

„Wir haben die Einrichtung der Fahrradstraße im Rahmen des Bebauungsplans mitgetragen, weil wir sichere und attraktive Wege für Radfahrer in Veert wollen“, betont Steffen Feltens, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. „Entscheidend ist aber, dass die praktische Umsetzung vor Ort so gestaltet wird, dass Unfälle so gut wie möglich vermieden werden, gerade mit Blick auf die vielen Kinder, die künftig täglich aus Petersfeld und Lüßfeld zur Kita und Grundschule unterwegs sind.“​

Nach vielen Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern wird die neue Situation an der Kreuzung jedoch als unübersichtlich und teilweise gefährlich empfunden, insbesondere weil Autofahrer aus Richtung Innenstadt nun halten müssen, wenn Verkehr aus dem Baugebiet Lüßfeld geradeaus in die Brigittenstraße fährt. Zugleich sei die Ausleuchtung des Bereichs nach Einschätzung vieler Anwohnerinnen und Anwohner unzureichend, was in den dunklen Morgen- und Abendstunden das Unfallrisiko erhöhe.​​

„Wir wollen als Freie Demokraten ganz klar eine Stadt, in der Kinder sicher unterwegs sein können und Eltern ihre Kinder mit einem guten Gefühl auf den Schulweg schicken“, erklärt Dennis Kewitz, Vorsitzender der Freien Demokraten in Geldern. „Eine gut gemachte Fahrradstraße kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, aber dann müssen Markierungen, Vorfahrtsregelung und Beleuchtung so zusammenpassen, dass Gefahrenstellen entschärft statt neu geschaffen werden.“​

Die FDP Geldern versteht die Diskussion rund um die Kreuzung zugleich als Teil einer größeren familienpolitischen Verantwortung. „Wer will, dass Kinder sicher zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, muss ihre Sicherheit an den entscheidenden Knotenpunkten ernst nehmen“, so Feltens weiter. „Dazu gehört, dass wir uns Rückmeldungen aus der Nachbarschaft anhören, genau hinschauen und im Zweifel gemeinsam nachsteuern, wenn eine verkehrliche Lösung auf dem Papier gut klang, in der Realität aber noch nicht rund ist.“​

Mit der Anfrage bitten die Freien Demokraten die Stadtverwaltung unter anderem um eine rechtliche Einordnung der aktuellen Verkehrsregelung, eine Einschätzung der bestehenden Beleuchtungssituation sowie die Klarstellung, ob der jetzige Ausbauzustand bereits dem Endausbau entspricht oder noch Anpassungen, insbesondere zur Verbesserung der Sicherheit für Schülerinnen und Schüler, geplant sind.